Die Geschichte von Salzburg

Die Stadt Salzburg ist ein Ort, an dem Zeit, Kultur, Kriegskunst und Kunst der Vergangenheit immer noch starke Präsenz in Wort, Schrift und Bild sowie Geschichten zeigt.

Salzburg war schon vor der Römerzeit, damals unter dem Namen Iuvavum, welcher keltischen Ursprungs ist, ein interessanter Punkt auf der damaligen Landkarte als wichtige Verbindungs- und Handelsrute Richtung Osten. Die Kelten bauten Siedlungen auf dem Rainberg, dem Kapuzinerberg und dem Festungsberg in der Stadt Salzburg. Durch das Eindringen der Römer wurden die Bewohner zwangsweise an die Ufer der Salzach abgesiedelt, dadurch hatten die Römer jedoch die besseren Karten und die Überwachung verringerte die Gefahr von Aufständen und weiteren Kämpfen.
Nun regierte Pax Romana (römischer Frieden), der den inneren Frieden und die Sicherheit der Grenzen bestimmte, jedoch die Siegeszüge der Römer endete damit keinesfalls.

Iuvavum gehörte damals jedoch zum Regnum Noridum, was besetztes Gebiet bedeutete, das entstandene Straßennetz und die Befahrung der Salzach beschleunigte jedoch die Entwicklung von Iuvavum zu einer selbst verwalteten unabhängigen Stadt im nördlichen Alpenraum, welche einen weiten Kreis (Chiemgau, Rupertiwinkel und Inngebiet) zog.

Seine Blütezeit erlebte Salzburg damals ca. 15 vor Christus unter Kaiser Claudius in wirtschaflticher und kultureller Hinsicht. Die Stadt Salzburg und sein Umland, gleichnamig heute das Bundesland Salzburg, weist heute noch enorm viele erhaltene Relikte aus längst vergangen Tagen der weit gereisten römischen Bauherren auf, jedoch auch Überbleibsel der Kimber, Teutonen und Ambronen, den germanischen Stämmen, die sich von ihrer Heimat im Norden, Jütland, bis in den Süden durch Kämpfer und grausame Schlachten ihren Weg bahnten und Spuren hinterliesen, so auch in Salzburg.
Im Jahre 171 wurde die Stadt Salzburg und sein Land von germanischen Stämmen heimgesucht und vollständig zerstört.

Hohensalzburg Fortress, Salzburg, Austria

Es gelang jedoch den Römern den germanischen Stämmen die Stirn zu bieten und die Schlachten auch mit Hilfe des Glaubens der Germanen, wie nur ein Beispiel das Omen (Grollen) ihres Wettergottes Donar, nicht nur im Salzburger Raum zu gewinnen. Die germanischen Krieger hielten viel auf Naturereignisse und ihre Götter, verehrten sie und deuteten sowie befolgten ihre Zeichen. So war zum Beispiel ein Gewitter, der Donner, ein Zeichen für ein bevorstehendes negatives Ereignis und zum Nachteil der Germanen, jedoch in diesem Fall zum Vorteil der Römer, da diese dadurch ihr Kriegsgeschick voll einsetzten konnten und einem furchtbaren Ende entgingen.
Nachdem Kaiser Mark Aurel 180 nach Christus mit seinen Mannen den Sieg über die Germanen errungen hat, begann der Wiederaufbau der damaligen Stadt Salzburg, jedoch von der Verwüstung der Markomannen (Markomannkriege) und den unzähligen Katastrophen, wie Seuchen und Hungersnöte, erholte sich die Stadt nie mehr.

Jedoch die Ruhe für die Stadt Salzburg und Land sowie Leute war nicht von langer Dauer, als die Alamannnen in Noricum einfielen und auch Iuvavum nicht verschonten. Sie plünderten und mordeten bis weit über die Grenzen. Der Wiederaufbau von Iuvavum dauerte Jahrzehnte und die Angst eines Überfalls der Germanenstämme, der an der Grenze liegenden Stadt Salzburg wurde erst unter Konstantin dem Großen (römischer Kaiser von 306 bis 337) ein Ende gesetzt.
Nun begann die Völkerwanderung, welcher die römische Armee nicht mehr gewachsen war. Die Bevölkerung war gezwungen sich selber zu schützen und begannen auf sicheren Berglagen Burgen mit Verteidigungsanlagen für Mann und Maus zu bauen.

Eine kleine Burg davon befand sich am Festungsberg und wurde um 700 nach Christus erbaut.
Später, als es zum Stift Nonnberg wurde, bauten dort Benediktiner mit unter Wein an, der wie man heute noch sehen kann, in der Stadt Salzburg angebaut, geerntet und verarbeitet wird.
Nun war im Jahr 476 das Ende des Weströmischen Reiches gekommen und eine neue Machtübernahme der Germanen unter Odoaker war gekommen. Die Absiedlung der romanischen Bevölkerung aus der heutigen Stadt Salzburg hat begonnen und der Rest der damaligen Salzburger Bevölkerung blieben und verschanzten sich vermutlich auf dem Nonnberg und dem Festungsberg.

Salzburg hat nicht nur in der österreichischen Geschichte eine große Rolle gespielt, sondern war auch für Deutschland ein wichtiger Handelspunkt seit 1860 die Bahnstrecke Salzburg – München. eröffnet wurde. Heute ist Salzburg weit über die Grenzen Österreichs bekannt, auch im asiatischen Raum. Die Stadt verzaubert mit ihrer Schönheit viele Touristen die zum Geburtshaus Mozarts pilgern und den Ausblick auf die Altstadt von der Festung Hohensalzburg genießen.

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